Montag, 24. September 2012

Zwischen Leben und Tod

Du trinkst das Leben schwarz,
doch ich kriegs nicht ohne Süßstoff runter.
Ich will nicht schlucken, doch ich muss,
das macht mich wieder munter.

Ein bittrer Nachgeschmack,
nur eine einzge Alternative:
das Ende, aus und Schluss, vorbei,
das Nichts, in dem ich bliebe.

Du lachtst ihm entgegen,
doch mir bleibt der Tod im Halse stecken.
Ich könnte kotzen und ich tus,
wie kann dir das nur schmecken?!

Weder Tod noch Leben,
so scheints, passen mir wie angegossen.
Gehör nicht hier und auch nicht dort hin,
nichts hab ich je genossen.

Du kannst immer alles,
doch ich kann selbst nichts nur so ein bisschen.
Ich muss kämpfen, doch ich kann nicht,
mir geht es echt beschissen.

So bleib ich im Leben
Weil es nur mehr noch, als das Nichts sein kann.
Der Gedanke an den Tod bleibt,
noch mein ganzes Leben lang.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen